Author Archives: Peninah Lesorogol
Beschneidungs Zeremonie
LMONGO LODUUNG‘ LAAJI – Sie beginnt mit der rituellen Schlachtung eines Bullen und markiert einen neuen Lebensabschnitt im Rahmen der Samburu-Kultur.
( Der Junge auf dem Foto unten mit der Fahne ist – a boy yet to be circumsiced -, also ein Junge, der noch nicht beschnitten ist; er gehört zu den Auserwählten, die am nächsten Tag zum Heiligen Berg Mount Nyiro gehen zur rituellen Schlachtung.)
Lmongo oduung laaji: Die geplante Beschneidung der neuen Altersgruppe wird durch das Schlachten der Bullen offiziell eingeleitet. (Lmongo=Bulle, oduung=der beendet laaji=die Altersklasse). Sie wird jeweils an den geraden Tagen des aktuellen Mondes (Monats) stattfinden.
Das soziale Gefüge der Samburu besteht aus Altersklassen, entsprechend dem Wachstum eines Individuums und den damit verbundenen Pflichten/Verantwortlichkeiten.
Die Klassen sind:
1) Nkerai (Kind),
2) Layeni (unbeschnittener Junge) ,
3) Lmurrani (Krieger), und schließlich die Klasse der
4) Lpayan (Älteren).
Die Beschneidung (Muratare) markiert den Beginn von Pflichten eines Erwachsenen.
Für Layiok (= Plural von Layeni=Junge) heißt das, dass sie nun als Krieger die Gemeinschaft verteidigen und mit dem Aufbau einer Herde für den Unterhalt ihrer zukünftigen Familie beginnen müssen.
Nach Beendigung der Kriegerzeit durch das Abschlussfest Ilmuget gibt es wiederum eine gewisse Anzahl von Kandidaten, die auf die Beschneidung hin vorbereitet werden und damit wieder in die nächste Altersgruppe aufsteigen. Normalerweise vergeht (nehmen sich die Älteren dafür) bis dahin wiederum eine geraume Zeit (12 bis 15 Jahre).
(Übersetzung: Margret Moser)
Volkszählung bei Samburu Kriegern
Samburu – Volkszählung bei Kriegern
Das Volk der Samburu hat eine einzigartige Methode zur genauen Zählung von Kriegern einer bestimmten Altersgruppe entwickelt, und zwar anhand von Kaurimuscheln, die, auf eine spezielle, heilige, gesalbte Ochsenhaut genäht, den Führer einer Altersgruppe (Launoni) und seinen Assistenten (Labaru Nkeene) schmücken.
Eine große Anzahl von Samburus haben nie eine schulische Ausbildung erhalten und haben so ihre eigenen, einzigartigen Zählmethoden entwickelt. Die Dokumentation der Population der Krieger einer bestimmten Volksgruppe ist eine sehr geschätzte Praxis. Da es keine Bücher oder schriftlichen Aufzeichnungen der Identität gibt, ist das Wissen der Eingeborenen sehr wertvoll.
Die auf den Tanga aus Ochsenhaut (Nkeene) aufgenähten Kaurimuscheln machen es sehr leicht möglich, die Moran-Population zu jeder Zeit festzustellen. Ähnlich wie eine Statistikbehörde hat jeder Clan seine genauen Aufzeichnungen über die Anzahl der Krieger.
Die Samburu bestehen aus acht Clans, die aufgeteilt auf ein Gebiet von vier Provinzen, Samburu, Marsabit, Isiolo and Laikipia, leben. Die Kaurimuschen „Sikira“ ermöglichen diese genauen Zahlenangaben. Jede Mutter eines Kriegers muss ihrem Moran-Sohn zwei Kaurimuscheln auf die Ochsenhaut sticken.
Dieses Kleidungsstück aus Ochsenhaut (Nkeene) wird ständig gereinigt und mit Schaffett eingefettet, um es zu konservieren. Wenn die Zeit des Moran-Status zu Ende ist, werden die Muscheln entfernt und weggeworfen und somit die genaue Anzahl der Krieger ständig aktualisiert.
Wenn der Krieger heiratet, wird später eine Zeremonie (Adee mowuo genannt) abgehalten, in der die Kaurimuscheln offiziell entfernt und den jeweiligen Ehefrauen übergeben werden. Diese verwenden sie dann, um ein Armband für ihr erstgeborenes Kind zu machen.
(Übersetzung: Margret Moser)
Samburu FairyTales(Nkatini)
Nang’are nkurle…naipakupaku.najoki ana tito paanyo nikinyia,loworu etadale le ng’iro nkeperr..etumuta lchekuti naitoki nkishu neitoki loracha racha nkesene…surua lang oigero…tarapu njore..tarapu etara njuo etara nkijepe..nkararai nkeju naishima wuata.
Ng’oooto laria..nairria mulugo..nemeitieu atejo nesusul ara…..oi ale kila lai lekerra onana..labayie eirishunye sokoni lpapit…nalotu eirishunye ale muoruo lmunyei..ale munyei eisamiz bore nkaturiak…nebore nkula endia neti ne nkerai..nkitikit ake ebol nejo lngenche rrwaa,nekwetiki ntariang ejo sagaram,ntaariang akiti mara sagaram
Samburu Lieder und Tänze
Typisch für die Tradition der Samburu ist, dass sie ihre Lieder und Tänze nicht mit Instrumenten begleiten, sie benützen nicht einmal Trommeln. Samburu haben keine Musikinstrumente. Mit ihren Stöcken, Knüppeln, Speeren, Händeklatschen und ihren ausdrucksvollen Stimmen schaffen sie den einzigartigen Klang ihrer Lieder und Tänze, vom unheimlichen Lebarta, der tiefe Emotionen hervorruft, bis zum Mparinkoi, der Hymne der Samburu.
Die Samburu haben Tänze für die verschiedensten Lebenssituationen. Aber egal bei welcher dieser Gelegenheiten, der Tanz der Männer besteht hauptsächlich aus Sprüngen. Der hohe vertikale Sprung aus dem Stand ist wie Leistungssport.
Bei den meisten Tänzen bewegen sich Männer und Frauen in getrennten Kreisen, jede mit speziellen Bewegungen, jedoch immer im Zusammenspiel beider Gruppen.
Das zentrale, musikalische Thema der Tänze ist ein tiefer, hallender männlicher Ton, ein rhythmischer, fast unheimlicher Sing-Sang, ähnlich dem territorialen Ruf eines Löwen.
Die Krieger zeigen eine Reihe von ganz erstaunlichen vertikalen Sprüngen (Ariik Maasani), wild angefeuert durch Rufe der zuschauenden Krieger, während die Mädchen durch Schulter- und Körperbewegungen ihre wunderbaren Halsketten zum „Tanzen“ bringen.
(Übersetzung: Margret Moser)
Die Regenzeiten in Samburu
DIE REGENZEITEN IN SAMBURU
Kurze Regenzeiten:
1: SOMISO OIBORR: kurze Regenperiode etwa im Februar
2: SOMISO OROK: kurze Regenperiode um den Monat März
3: NKOKUAI/NKAKWAI: kurze Regenzeit etwa im Juni, zusammenfallend mit der Erscheinung der Pleiaden ( nkakua).
4: RRURRUME: kurze Regenzeit gegen Ende Dezember, nur etwa 2 Tage.
Lange Regenzeiten:
1: LNG’ERNG’ERUA ist die Bezeichnung für die lange Regenperiode, die im März beginnt und
bis Ende Mai dauert.
2: LORIKINE heißt die lange Regenperiode, die von Juni bist Ende August dauert.
3: LTUMUREN ist der Name der langen Regenzeit in den Monaten Oktober, November und Dezember.
Nähere Erläuterungen:
Von diesen drei langen Regenperioden betrachten wir Samburu „LTUMUREN“ als „weiblichen“ Regen, weil er einige weibliche Charakteristika aufweist. Das heißt, es regnet in Strömen mit langem Donnergrollen und vielen Blitzen, was zahlreiche Probleme verursacht. Die beiden anderen Regenzeiten ( LORIKINE und LNG’ERNG’ERUA) werden als „männlich“ angesehen, weil der Regen nicht so stark ausfällt, die Blitze schwächer sind und der Donnerhall ähnlich dem Grollen von Kriegern. Nach Ansicht der Samburu sind diese zwei Regenperioden die beste Zeit für einen alten Mann zu sterben.
Sollte ein alter Mann in der „weiblichen“ Regenzeit „LTUMUREN“ das Zeitliche segnen, fühlen sich die Menschen sehr verunsichert und beruhigen sich erst, wenn sie einen triftigen Grund für diesen Umstand gefunden haben.
(Übersetzung: Margret Moser)
Internationaler Tag der Frau
Bei den Samburu ist die Frau das Herz einer Familie. Ohne Frau, so glauben sie, ist eine Familie „tot“. Dennoch war und ist es auch heute noch so, dass Frauen in Samburu auf viele Dinge kein Anrecht haben. Sie dürfen vor einem Mann nicht ihre eigene Meinung vertreten. Genauer gesagt, ihre Meinung zählt nicht.
Bildung war hauptsächlich etwas für Buben, Mädchen waren dafür bestimmt zu heiraten und eine eigene Famlie zu gründen. Ehen werden arrangiert und Mädchen werden Opfer von FGM, Female Genital Mutilation, also Genitalverstümmelung.
Dank gilt jenen wenigen Menschen, den gebildeten Mädchen, die in ihre Gemeinschaft zurückkehren und versuchen, diese Dinge zu verändern. Wir feiern sie und alle Frauen dieser Welt!
SAMBURU LEGENDEN: Die Frauen – „NTOMONOK“
Die Samburu Frauen waren und sind die Ikonen unserer Gesellschaft. Sie sind nicht nur außergewöhnlich schön sondern auch stark und tüchtig und verdienen doppelten Respekt und Anerkennung.
Wir sind, weil sie waren. Sie sorgen für uns Kinder und für ihre Ehemänner und sind freundlich zu Fremden. Sie sind großzügig und gastfreundlich. Sie dienen ihrer Gemeinschaft als Hebammen und sorgen für die Sicherheit des neugeborenen Babies und seiner Mutter.
Unsere Urgroßmütter waren großartige Lehrmeisterinnen. Sie führten und unterwiesen die jungen Frauen, sorgten für die Kleinsten und unterhielten sie abends mit ihren Geschichten, die eine große Rolle spielen in der Weitergabe von moralischen Grundsätzen einer Gesellschaft.
Diese außergewöhnlichen Frauen waren ungeheuer fleissig. Neben ihren Aufgaben im Haushalt sorgten sie auch für ihre Herden, sogar dann noch, wenn sie schwanger waren. So manche von ihnen gebar ihre Kinder, während sie mit der Herde unterwegs war oder Wasser und Feuerholz sammelte.
BESCHEIDENHEIT ist ihre Stärke, obwohl manche Menschen es ihnen als Schwäche auslegen. Sie haben großen Respekt für ihren Ehemann. Sie lieben Einheit und Teamarbeit. Sie helfen einander beim Hausbau, gehen zusammen Wasser holen, Feuerholz und wilde Früchte sammeln.
Bei Zeremonien spielen sie eine wichtige Rolle, sie machen Kalebassen, Decken, Häuser etc. Bei jedem Fest sorgen sie, dass Milch vorhanden ist, unerlässlich für jede erfolgreiche Zeremonie.
(Übersetzung: Margret Moser)
In Samburu aufzuwachsen war das Beste, was mir je passieren konnte!
Alles ringsumher war Natur. Gerne jagten wir Gazellen und Kaninchen. (Hahaha, in unserer Kultur darf man nur Kaninchensuppe trinken, wenn man Husten hat. Also psssst, nichts meinem Papa erzählen!) Also wir waren nicht arm oder sowas, so dass wir Tiere jagen mussten, sondern weil wir Samburus ein bescheidenes Volk sind, das nichts kennt außer die Natur.
Samburu ist ein Volk, eine Kultur und eine wunderbare Reisedestination
Das Volk der Samburu
Die Samburu sind ein nilotisches Volk im Norden von Zentralkenia und sind verwandt mit den Maasai, aber sie unterscheiden sich von diesen. Samburu sind Halbnomaden und halten hauptsächlich Rinder, Schafe, Ziegen und Kamele. Der Name Samburu bedeutet, so meinen die übrigen 41 Stämme Kenias, Schmetterlingsvolk. Sie leben nördlich des Äquators im Samburu Distrikt.
Die Kultur der Samburu
Die Samburu gehören, trotz aller westlichen Einflüsse, die das Land erreichen, zu den wenigen Stämmen, die ihre Kultur immer noch bewahren.

Religion
Die Samburu glauben an Gott (Nkai) und dass dieser Gott, der übrigens weiblich, also eine Göttin ist, sie vor den Unwägbarkeiten ihrer Existenz schützt. Sie glauben auch, dass Nkai auf Bergen, in Höhlen und anderen Naturerscheinungen wohnt. Sie glauben weiters, dass Gott omnipräsent ist und sie respektieren jede Kreatur, da sie darin auch das Göttliche sehen.
Sie glauben, dass Gott mit besonderen Menschen und Naturkräften zusammenarbeitet und mit ihnen kommuniziert. Sie haben rituelle Wahrsager, genannt „Loibonok“, die Gründe für persönliche Krankheiten und Unglücksfälle vorhersagen. Sie schlagen Opfer vor, die von den Stammesältesten ihrem Gott geopfert werden. Dafür werden Tiere verwendet.
Trotz der Tätigkeit von Missionaren, vorwiegend katholischer aber auch protestantischer Christen, befolgt die Mehrheit der Samburu noch ihre Rituale.
Soziale Organisation
Die Samburu sind eine Gesellschaft, in der die Alten das Sagen haben. Die Macht der Alten hängt stark mit dem Glauben an Verfluchungen zusammen. Dies erlaubt ihnen auch,Ehen zu arrangieren und selbst weitere Frauen zu heiraten. Das geht allerdigns zu Lasten der unverheirateten jungen Männer, die sich bis etwa zu einem Alter von 30 Jahren in einem unsicheren Status befinden, der ihre Jugendzeit verlängert. Das Paradoxe daran ist, dass die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit fokussiert ist auf den Glamour und die normwidrigen Aktivitäten dieser ungebundenen Jungesellen. Das führt sogar teilweise zu Fehden innerhalb der Klans, wegen des Verdachts von verdecktem Ehebruch mit den Frauen älterer Männer, oder zu Viehdiebstahl.
Name
Die Samburu sind eine jener Volksgruppen, die – wie die Maasai – die Sprache Maa sprechen. Die Sprache der Samburu und der Maasai ist etwa zu 95% identisch. Auch der Name Samburu kommt von den Maasai und leitet sich ab von dem Wort Samburr. Das ist eine Ledertasche, in de die Samburu alle möglichen Dinge transportieren.
Es ist nicht klar, ab wann die Samburu zu einer eigenen Ethnie wurden. Im allgemeinen definiern und fixieren sich solche Identitäten in vielen Gebieten unserer Erde im Moment des Kontakts mit Kolonialherrschaft. Im 19. Jahrhunderten bezeichneten Reisende die Samburu als „Burkineji“ (das Volk der weißen Ziegen), und es gibt viele solche Überschneidungen mit benachbarten ethnischen Gruppen.
Wirtschaft
Traditionell ist die Samburu Wirtschaft rein auf Beweidung ausgerichtet, um sich von den Produkten ihrer Kuh-, Ziegen-, und einigen Kamelherden zu ernähren. Allerdings sind sie durch eine signifikante Zunahme der Population in den letzten 60 Jahren und dem gleichzeitigen Rückgang der Rinderherden mittlerweile dazu gezwungen, sich zusätzliche Quellen für den Lebensunterhalt zu erschließen.
Manche haben versucht, etwas anzubauen, während viele junge Männer, zumindest für kurze Perioden, in die Städte abgewandert sind, um dort Arbeit und Lohn zu finden. Viele arbeiten in der Hauptstadt Kenias als Security-Leute, aber auch die Küstenregionen sind sehr beliebt, andere verkaufen Speere und Schmuck.
Wohnen
Samburu praktizieren die Polygamie. Ein Mann kann mehrere Frauen haben. Eine Samburu Siedlung nennt man „nkang“ (in der Sprache Maa) oder Manyatta (Kisuaheli). Sie kann nur eine Familie umfassen, bestehend auf einem Mann und seiner/seinen Frau/en. Jede Frau hat ihr eigenes Haus, das sie mit Hilfe anderer Frauen baut aus lokal vorhandenen Materialien wie Stecken, Schlamm/Lehm und Kuhdung. Große Siedlungen für rituelle Zwecke, „lorora“ genannt, können aus 20 oder mehr Familien bestehen. Im allgemeinen sind es aber zwei oder drei Familien mit vielleicht 5 bis 6 Häusern, die in einem ungefähren Kreis mit einem offenen Platz in der Mitte angelegt sind. Der Kreis der Häuser wird umzäunt mit Akaziendornbüschen und im Zentrum des Dorfes ist der Platz für dieTiere, damit sie vor Raubtieren geschützt sind.
Essen und Gesellschaft
Traditionally Samburu relied almost solely on their herds, although trade with their neighbors and use of wild foods were also important.[5][6][7] Before the colonial period, cow, goat, and sheep milk was the daily staple. Oral and documentary evidence suggests that small stock were significant to the diet and economy at least from the eighteenth century forward. In the twenty-first century, cattle and small stock continue to be essential to the Samburu economy and social system. Milk is still a valued part of Samburu contemporary diet when available, and may be drunk either fresh, or fermented; „ripened“ milk is often considered superior. Meat from cattle is eaten mainly on ceremonial occasions, or when a cow happens to die. Meat from small stock is eaten more commonly, though still not on a regular basis. Today Samburu rely increasingly on purchased agricultural products—with money acquired mainly from livestock sales—and most commonly maize meal is made into a porridge.[8] Tea is also very common, taken with large quantities of sugar and (when possible) much milk, and is actually a staple of contemporary Samburu diet.[9] Blood is both taken from living animals, and collected from slaughtered ones. There are at least 13 ways that blood can be prepared, and may form a whole meal. Some Samburu these days have turned to agriculture, with varying results.
In Western popular culture
Samburu have been widely portrayed in popular culture, ranging from Hollywood movies, major television commercials, and mainstream journalism. Such portrayals make good use of Samburu’s colorful cultural traditions, but sometimes at the expense of accuracy. One of the earlier film appearances by Samburu was in the 1953 John Ford classic Mogambo, in which they served as background for stars such as Clark Gable, Grace Kelly and Ava Gardner.[13]
In the 1990s, 300 Samburu traveled to South Africa to play opposite Kevin Bacon in the basketball comedy The Air Up There, in which Samburu are portrayed as a group called “The Wonaabe” whose prince is a potential hoops star who would propel Bacon to a college head coaching job. Samburu extras were used to portray members of the closely related, but better known, Maasai ethnic group as in the film The Ghost and the Darkness, starring Michael Douglas and Val Kilmer.[14] The 2005 film The White Masai—about a Swiss woman falling in love with a Samburu man—similarly conflates the two ethnic groups, mainly because the authors and directors believed that no one would have heard of Samburu.
Dancing Samburu were included in a MasterCard commercial. Samburu runners were famously misportrayed in a late 1980s Nike commercial, in which a Samburu murran’s words were translated into English as the Nike slogan “Just Do It.” This was corrected by anthropologist Lee Cronk, who seeing the commercial alerted Nike and the media that the Samburu murran was saying “I don’t want these. Give me big shoes.” Nike, in explaining the error, admitted to having improvised the dialogue and stated “we thought nobody in America would know what he said.“[15]
A similar lack of understanding of traditions and cultural dynamics is sometimes exhibited in misrepresentations by mainstream media who write articles in popular news outlets after only a short time among Samburu. For instance, CNN portrayed the Samburu practice of young men giving a large number of beads to a young woman as tantamount to rape, and erroneously stated that no research exists on the tradition[16] despite the fact that anthropological portrayals based on long-term studies show it to be largely akin to the U.S. practice of “going steady.”[17][18] In a 2009 article MSNBC took readers on a tour through imaginary places purported to be in Samburu District, while asserting that ethnic conflict between Samburu and the neighboring Pokot was the result of both sides starving because they had more cattle than the rangelands could support, although the reporter did not indicate how having too many cattle could make people starve.[19]
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